Bei sommerlichem Wetter wanderten wir zum Altstoffsammelzentrum, wo uns der Betreuer Herr Raimund Widlhofer und der Umweltberater des BMV Herr Alfred Handschuh bereits erwarteten. Nachdem sich die Kinder mit erfrischenden Getränken gestärkt hatten, erklärte Herr Handschuh, warum der Raum für Problemstoffe nur von Herrn Widlhofer mit Schutzbekleidung betreten werden darf. Problemstoffe sind Stoffe welche explosiv, brand- und gesundheitsgefährdend sind und darum einer sicheren Lagerung bedürfen.
Anhand einer Übersichtstafel wurden den Kindern die verschiedenen Gefahrenzeichen erklärt. Anschließend wurden die verschiedenen Lagerstellen im Außenbereich für Karton, Papier,  Altkleider und Schuhe, Metall, Holz, Stein- und Bauschutt, Sperrmüll, Altreifen und Styropor begutachtet. Auch ein Kühlcontainer für Tierkadaver findet im Altstoffsammelzentrum seinen Platz. Bereits die Jüngsten wussten, dass die gesammelten Alt-Öle aus den Fetty-Kübeln zu Biodiesel verarbeitet werden. Herr Handschuh zeigte den Kindern die Sammelbehälter für Elektrogeräte und Lithium-Ionen Batterien. Er erklärte, dass diese aufgrund ihrer Brandgefahr nur von Herrn Widlhofer in den dafür vorgesehenen Behälter zur sicheren Verwahrung gegeben werden dürfen. Die Kinder erfuhren auch, dass der Grünschnitt früher oft verbrannt wurde und nun gesammelt, kompostiert und wieder als wertvolle Gartenerde günstig beim BMV in Großhöflein verkauft wird.

Mit einem herzlichen Dankeschön und einem Gruppenfoto verabschiedeten sich unsere neuen Entsorgungsexperten.