“Als erster auf einem Einrad durch das Burgenland zu fahren in die Tat umgesetzt” –  Seit Sonntag Abend ist es geschafft. Bei Traumwetter, inclusive Rückenwind, bei einem 36 Zoll Einrad sehr wichtig… – Gegenwind oder gar Seitenwind ist echt sehr unangenehm – Start: Donnerstag 25.5. – Zeit und Kilometer, Durchschnittsgeschwindigkeit war alles nebensächlich…Schwerpunkt auf Entschleunigung,sich auf Land und Leute einlassen…es gibt eh schon viel zu viel Rennen und Kämpfe gegen die Uhr…

Schauma mal , was kommt! – Begeleitteam : Frau Ingrid und Sohn Erik(14) auf den Zweirädern….Wichtig…Routenplanungshilfe, Verkehrsregelung…bei Kreuzungen schauen ob eh kein Auto kommt….Absteigen und wieder aufsteigen auf das Einrad nach Möglichkeit vermeiden – Hauptsächlich entlang der R1 Radwegroute gefahren, dann auch wieder durch einsame Orte, ist ja auch sehr schön, da trifft man die Leute und wird unentwegt sehr interessiert angesprochen – Umwege waren durchaus willkommen, weil landschaftlich sehr aufregend – Challenge Geschriebenstein!!! Bergüberquerung mit längeren Kurbeln geschafft! Sehr anstrengend – Bergabfahrten fast noch mehr….ich muss auch bergab treten, weil kein Leerlauf, rollen gibt es nicht…auch nicht Aufstehen aus dem Sattel….ständiges Treten ist Voraussetzung…bei steilen Bergabfahrten zusätzliches Bremsen mit der Bremsanlage, vorsichtiges Dosieren….

Gastfreundschaft der Leute speziell im Südburgenland sehr bemerkenswert – Die ganze Tour verlief ohne Pannen oder Defekte!

Nach ca. 230 Km waren wir dann schließlich am Ziel in Kalch – Meines Wissens bin ich wohl der erste Mensch, der auf einem Einrad durch das Burgenland gefahren ist. Schon irgendwie cool!