Nach dem langen Winter konnte nun auch wieder die Feuerwehr ins Freie. Denn wer für den Einsatz gerüstet sein will muss auch laufend üben. Dies gilt jedoch nicht nur für die alten Hasen, sondern auch schon für die Jugend. Umso erfreulicher das dank eifriger Spender dieses Mal auch ein Schrottauto für die Feuerwehrjugend zur Verfügung stand. Neben dem Üben für die Rettung von Morgen kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. Nach dem Pflichtteil konnten sich die Jugendlichen nach Herzenslust austoben.

Austoben konnten sich auch die Aktiven an einen nicht ganz einfachen Szenario. Traditionell zum Ostermontag waren die Florianis zur ersten Übung im Frühjahr angetreten. Die Annahme: der Lenker eines PKWs wurde durch den Brand eines Waldstücks dermaßen abgelenkt das er sich im örtlichen Bach wiederfand. Das Fahrzeug war bereits im Vorfeld präpariert worden, zum Einen um alle für die Umwelt gefährlichen Flüssigkeiten abzulassen, zum Anderen um es den Florianis noch ein wenig schwieriger zu machen den vermeintlichen Verletzten zu bergen.

Wie schnell jedoch aus der Übung ernst werden kann, zeigt sich jedoch immer wieder. Bedingt durch Unachtsamkeit kam es auf der Mülldeponie zu einen Brand.
Falsch gelagerte heiße Asche hatte den gelagerten Grünschnitt entzündet. Dank der raschen Entdeckung des Feuers hielt sich der Schaden in Grenzen. Da Brände dieser Art sich jedoch häufen möchten Feuerwehr und auch Gemeinde darum bitten die örtlichen Bestimmungen einzuhalten und Schutt und andere Güter und Materialien nur an den dafür vorgesehenen Plätzen abzulagern.